Wie ist das eigentlich, wenn man zu mir kommt?

Viele Menschen fragen sich vor einem ersten Termin: Was erwartet mich dort eigentlich? Muss ich schon ganz genau wissen, worüber ich sprechen möchte? Und bedeutet ein erster Termin gleich, dass daraus eine längere Begleitung wird?

Bei mir ist das alles ziemlich unkompliziert und vor allem individuell.

Wir lernen uns erst einmal kennen

Wenn wir uns noch nicht kennen, rufen Sie mich an oder schreiben mir eine E-Mail. Sie erzählen mir kurz, was Sie gerade beschäftigt und warum Sie gerne zu mir kommen möchten.

Dadurch bekomme ich einen ersten Eindruck von Ihrem Anliegen und kann einschätzen, ob es zu meiner Arbeit passt. Wenn wir beide das Gefühl haben, dass es passen könnte, vereinbaren wir einen Termin.

Für diesen Termin halte ich mir bis zu zwei Stunden frei. Nicht, weil wir unbedingt zwei Stunden miteinander verbringen müssen. Vielleicht ist nach einer Stunde alles gesagt. Vielleicht brauchen wir etwas länger. Die Zeit ist einfach da, damit wir nicht ständig auf die Uhr schauen müssen.

Und dann schauen wir, was sich ergibt

Wenn Sie bei mir sind, sprechen wir zunächst über das Thema, das Sie mitgebracht haben. Manchmal bleibt es einfach bei einem therapeutischen Gespräch.

Manchmal nehme ich kleine Figuren dazu und wir stellen eine Situation, eine Beziehung oder ein anderes Thema auf. Dadurch kann etwas sichtbar werden, das im Gespräch allein vielleicht noch nicht so deutlich war. Mehr dazu auf der Seite Aufstellungsarbeit.

Was wir machen, entscheide ich nicht vorher nach einem festen Schema. Es ergibt sich aus dem Gespräch und aus dem Menschen, der gerade vor mir sitzt.

Vielleicht einmal. Vielleicht öfter.

Manchmal ist nach einem einzigen Termin tatsächlich erst einmal alles gesagt. Ein Gedanke hat sich verändert, etwas ist klarer geworden oder man geht mit einer neuen Idee nach Hause und seinen eigenen Weg weiter.

Manchmal sage ich auch: Es wäre schön, wenn Sie noch einmal wiederkommen. Oder ich merke, dass eines meiner Seminare oder eine Arbeitsgruppe gut zu dem Thema passen könnte, und empfehle Ihnen das.

Was Sie daraus machen, entscheiden immer Sie.

Einige Menschen kommen seit vielen Jahren oder sogar Jahrzehnten zu mir, regelmäßig oder ganz unregelmäßig. Andere sehe ich ein- oder zweimal und dann vielleicht fünf Jahre nicht. Und irgendwann klingelt wieder das Telefon und es gibt ein neues Thema. Auch das darf so sein.

Es muss nicht immer erst etwas Schlimmes passieren

Man muss nicht in einer großen Krise stecken, um sich Unterstützung zu holen.

Manchmal möchte man einfach mit jemandem auf eine Situation schauen. Vielleicht gibt es eine Entscheidung, bei der man feststeckt. Vielleicht passiert einem immer wieder etwas Ähnliches. Oder man möchte sich selbst und die eigene Reaktion auf eine Situation besser verstehen. Dafür darf ein Termin genauso da sein.

Meine Arbeit ist frei, flexibel und sehr individuell. Es gibt keinen Plan, den jeder Mensch bei mir durchlaufen muss.

Ich wünsche mir, dass Sie meine Praxis am Ende mit etwas verlassen können, das Ihnen gehört: vielleicht einem neuen Gedanken, mehr Klarheit, einer anderen Sichtweise oder einer Idee dafür, wie es für Sie konstruktiv weitergehen kann.

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